Oct 19
Schlichte und funktionale Kaffeepadmaschine von WMF.
Vor wenigen Tagen bin ich im Internet auf die WMF 1
gestoßen. Das ist eine Kaffeepadmaschine von WMF in die z.B. handelsübliche Senseo-Pads passen. Sie ist sehr kompakt und bietet Platz für genau eine Tasse. Wie es ausschaut, muss es auch eine ganz spezielle Tasse von WMF sein.

Trotzdem finde ich das Design wirklich super. Meine Rechner und Mobiltelefone sind auch alle weiß, sehr schlicht und lassen sich einfach bedienen. Die WMF 1 scheint ähnliche Eigenschaften zu haben. Ich würde die Maschine wirklich sehr gern einmal testen.
Jan 06
Wieso hab ich mich als treuer Nespresso-Kunden nach über 2 Jahren für ein anderes Kaffee-System entschieden?

Seit über zwei Jahren war ich nun treuer Nespresso-Kunde. Der Kaffee ist sehr lecker und die Bestellungen gehen immer flott. Nespresso hat einen wirklich ausgezeichneten Kundendienst. Trotzdem habe ich mich nun gegen Nespresso entschieden. Folgende Gründe haben mich dazu gebracht:
1. Hohe Anschaffungskosten der Kaffee-Automaten
Es ist wirklich erstaunlich, wie lange es Nespresso schafft die Preise für die Kaffee-Automaten auf einem solch hohen Stand zu halten. Auch nach einigen Jahren am Markt gibt es immer noch kein Einsteigsmodell unter 100 Euro für die Maschinen. Ein Nespresso-Automat
bekommt man in der Regel ab 150 Euro — kein billiges Vergnügen. Schaut man sich die Konkurrenten an, so kann man dort bereits Maschinen ab 50 Euro (z.B. Senseo) bekommen. Meine Maschine ist mittlerweile schon sehr alt und ich hätte mir gern eine neue gekauft. Leider sind mir die Anschaffungskosten einfach zu hoch.
2. Hohe Kaffeepreise
Eine Nespresso-Kapsel kostet im Durchschnitt 33 Euro-Cent. Berücksichtigt man bei dieser Rechnung noch die anfallenden Versandkosten, ca. 3 Euro pro Paket, steigt dieser Preis weiter. Der Gesamtkaffeepreis liegt also pro Tasse zwischen 35 und 40 Euro-Cent. Vergleicht man das mit anderen Angeboten, ist Nespresso gut und gerne doppelt so teuer wie die Konkurrenz.
3. Nur Versandhandel, keine Ladengeschäfte oder Handelspartner
Der Punkt, der mich zum Schluss am meisten gestört hat, ist der reine Versandhandel. Man kann zwar die Maschinen im Elektro-Fachhandel kaufen, aber den Kaffee nicht. Die einzige Möglichkeit ist der Versandhandel von Nespresso. Die Mindestbestellmenge sind dabei 50 Kapseln — also immerhin ca. 15 Euro plus Versandkosten. Zwar erfolgt die Lieferung vorbildlich innerhalb von 2 Tagen, aber es sind immerhin 2 Tage die man warten muss. Daraus können aber auch ganz schnell mal 3 oder 4 werden, wenn man nicht zu Hause ist und die Post das Paket einlagert. Leider kommt auch noch nicht jeder in den Genuss einer PackStation.
4. Produktauswahl
Ein weiterer Grund gegen Nespresso ist die eingeschränkte Auswahl. Der Anbieter war bisher leider nicht offen für eine Erweiterung des Sortiments. Seit 2 Jahren gibt es, abgesehen von einigen zeitlich begrenzten Editionen, immer noch die gleichen Kaffee. Schade, denn auch hier ist die Konkurrenz besser.
Ich habe den Nespresso-Kaffee geliebt, aber diese Gründe sprechen eine deutliche Sprache. Meine geliebte Maschine wird nun den Weg zu ebay finden und dort vielleicht einem Einsteiger die Tage erfreuen.