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Abschied: 4 gute Gründe gegen Nespresso

Jan 06

Wieso hab ich mich als treuer Nespresso-Kunden nach über 2 Jahren für ein anderes Kaffee-System entschieden?

Nespresso System von Krups

Seit über zwei Jahren war ich nun treuer Nespresso-Kunde. Der Kaffee ist sehr lecker und die Bestellungen gehen immer flott. Nespresso hat einen wirklich ausgezeichneten Kundendienst. Trotzdem habe ich mich nun gegen Nespresso entschieden. Folgende Gründe haben mich dazu gebracht:

1. Hohe Anschaffungskosten der Kaffee-Automaten

Es ist wirklich erstaunlich, wie lange es Nespresso schafft die Preise für die Kaffee-Automaten auf einem solch hohen Stand zu halten. Auch nach einigen Jahren am Markt gibt es immer noch kein Einsteigsmodell unter 100 Euro für die Maschinen. Ein Nespresso-Automat bekommt man in der Regel ab 150 Euro — kein billiges Vergnügen. Schaut man sich die Konkurrenten an, so kann man dort bereits Maschinen ab 50 Euro (z.B. Senseo) bekommen. Meine Maschine ist mittlerweile schon sehr alt und ich hätte mir gern eine neue gekauft. Leider sind mir die Anschaffungskosten einfach zu hoch.

2. Hohe Kaffeepreise

Eine Nespresso-Kapsel kostet im Durchschnitt 33 Euro-Cent. Berücksichtigt man bei dieser Rechnung noch die anfallenden Versandkosten, ca. 3 Euro pro Paket, steigt dieser Preis weiter. Der Gesamtkaffeepreis liegt also pro Tasse zwischen 35 und 40 Euro-Cent. Vergleicht man das mit anderen Angeboten, ist Nespresso gut und gerne doppelt so teuer wie die Konkurrenz.

3. Nur Versandhandel, keine Ladengeschäfte oder Handelspartner

Der Punkt, der mich zum Schluss am meisten gestört hat, ist der reine Versandhandel. Man kann zwar die Maschinen im Elektro-Fachhandel kaufen, aber den Kaffee nicht. Die einzige Möglichkeit ist der Versandhandel von Nespresso. Die Mindestbestellmenge sind dabei 50 Kapseln — also immerhin ca. 15 Euro plus Versandkosten. Zwar erfolgt die Lieferung vorbildlich innerhalb von 2 Tagen, aber es sind immerhin 2 Tage die man warten muss. Daraus können aber auch ganz schnell mal 3 oder 4 werden, wenn man nicht zu Hause ist und die Post das Paket einlagert. Leider kommt auch noch nicht jeder in den Genuss einer PackStation.

4. Produktauswahl

Ein weiterer Grund gegen Nespresso ist die eingeschränkte Auswahl. Der Anbieter war bisher leider nicht offen für eine Erweiterung des Sortiments. Seit 2 Jahren gibt es, abgesehen von einigen zeitlich begrenzten Editionen, immer noch die gleichen Kaffee. Schade, denn auch hier ist die Konkurrenz besser.

Ich habe den Nespresso-Kaffee geliebt, aber diese Gründe sprechen eine deutliche Sprache. Meine geliebte Maschine wird nun den Weg zu ebay finden und dort vielleicht einem Einsteiger die Tage erfreuen.

3 Comments

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  1. jessie
    Jan 18 at 00:51

    Ich bin immer noch sehr zufrieden mit Nespresso und meiner Maschine. Keine Gründe zur Sorge.

  2. fry
    Jul 31 at 13:12

    Sorry, aber sinnlose argumente.
    Die Kaffeeauswahl find eich sehr groß. Es gibt 12 Sorten … plus die Sondereditionen. Wieviel braucht man denn noch? Nur Versandhandel stimmt auch nicht, in 5 großen Städten in Deutschland gibt es Shops, die es verkaufen. z.B. das KaDeWe in Berlin. Ab 200 Kapseln fallen keine Versandkosten an.
    Mit dem Postargument kann man nun auch keinem vorwerfen - meine Pakete nimmt immer wer in der Nachbarschaft an - das ist also eher ein gesellschaftliches Problem deines Umfeldes.

    Und die Qualität des Kaffees ist sehr gut. Sorry, Argumente ziehen zum größtenteil einfach nicht

  3. Tobias
    Aug 01 at 08:00

    Entschuldige bitte, aber es steht deutlich im Text, dass das MEINE Gründe sind. Ich finde diese schon treffend. Außerdem habe ich auch deutlich gemacht, dass der Kaffee wirklich lecker schmeckt für mich aber trotzdem Gründe gegen dieses System sprechen.

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